Das milde Menorca Wetter lädt zum Herbst-Urlaub auf die Insel. Kaum sind die Sommerferien vorbei, will auch schon die nächste Auszeit für den Herbst geplant werden. Eine außergewöhnliche Naturlandschaft, die den Titel UNESCO-Biosphärenreservat trägt, romantische Meeresbuchten und historische Wanderwege mit schönen Ausblicken: das bietet Menorca bewegungsfreudigen Touristen. Dazu herrschen auf der Balearen-Insel im September und Oktober angenehme Temperaturen, zum Teil noch über 20 Grad, während eine frische Brise vom Meer weht. Anders als auf der großen Schwesterinsel Mallorca geht es auf dem Eiland mit seinen knapp 100.000 Einwohnern gemächlicher und gemütlicher zu. Beste Bedingungen für Wanderer, Radfahrer und Ruhesuchende, die entschleunigen wollen. 

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© © Fundació Foment del Turisme de Menorca

Einer der bekanntesten Wanderwege der Insel ist der 185 Kilometer lange Camí de Cavalls (Pferdeweg). Auf dem historischen Pfad, der überwiegend vom Militär mit Pferden zu Verteidigungszwecken genutzt wurde, können Naturliebhaber die ganze Insel entlang der Küste umrunden. Die Strecke des anerkannten Fernwanderweges, der über seine gesamte Länge sehr gut ausgeschildert ist, führt durch üppige Schluchten und gewaltige Buchten, durch kleine Wälder und über offenes Land. Und er bietet immer wieder schöne Ausblicke über das azurblaue Meer, welches das Eiland umspült. 

Mildes Menorca Wetter im Herbst

Außer dem Camí de Cavalls stehen Wanderern noch weitere interessante Pfade im Landesinneren zur Erkundung der vielfältigen Landschaft Menorcas zur Verfügung. Hier wandeln Aktivurlauber auf den Spuren der Römer. So vermutet man, dass der Camí Reial im Mittelalter als Kommunikationsstrecke zwischen den Orten Ciutadella und Maó diente. Man schließt jedoch nicht aus, dass seine Wurzeln bis in die Zeit der Römer zurückreichen.  Ein Höhepunkt auf diesem königlichen Weg ist sicherlich die Schlucht Barranc d’Algendar, die durch einen engen Canyon erreicht wird und mit einer subtropischen Vegetation aufwarten kann. Hier wachsen unter anderem auch Oliven- und Feigenbäume.

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© © Fundació Foment del Turisme de Menorca

Überhaupt birgt die Vegetation der Insel jede Menge Überraschungen. Steineichen- und Pinienwälder wechseln sich mit einer Buschlandschaft ab, während an den Küsten niedrige krautige Pflanzengruppen wie Rosmarin und menorquinische Kamille dominieren. Die Wanderstrecken durchqueren die Insel von Ost nach West und sind von alten Trockenmauern gesäumt. Sie enthüllen den Besuchern auch kulturelle Besonderheiten. Beispielsweise die zahlreichen talayotischen Siedlungen, deren Dichte die Insel zu einem archäologischen Paradies machen. Auf einer Fläche von 700 Quadratkilometer sind 1.574 Lagerstätten zu finden, zwei Monumente pro Quadratkilometer also. Das ist einzigartig. Riesige Steinblöcke und Steinplatten, die bereits vor mehreren Tausend Jahren erbaut wurden, nehmen die Besucher mit auf eine abenteuerliche Zeitreise. Ein weiteres Muss beim Wandern auf Menorca ist das Erklimmen des Monte Toro, mit rund 360 Metern die höchste Erhebung der Insel. Von hier aus gibt es einen Panoramablick über die gesamte Insel. 

Nach einem langen Marsch steigen Appetit und Vorfreude auf die herbstlichen lukullischen Genüsse, welche das Eiland zu bieten hat. Hierbei stehen vor allem Pilze auf dem Speiseplan. Ob Esclata-Sangs, Rovellones oder Schweinelende mit Pfifferlingen – im Herbst haben sie auf Menorca Hochkonjunktur.  Nicht zu vergessen die Klassiker wie Mahón Käse, Sobrasada (Rohwurst) oder die Carquinyolis (Gebäck). Mallorquinische Spezialitäten stehen auch bei der „Mostra de cuina menorquina“ im Mittelpunkt, die vom 20. bis 29. September 2019 veranstaltet wird. Zwei Wochen lang bieten verschiedene Restaurants auf der Insel besondere Menüs an, die sowohl die traditionelle Küche als auch aktuelle Trends in sich vereinen.

Weitere Informationen zur Insel und zum Menorca Wetter
https://www.mostradecuinamenorquina.com